Das RWT-Team

RWT Racing startet 2017 in die vierte volle ADAC GT Masters – Saison und setzt Akzente. Corvette-Team will mit Sven Barth und Maximilian Hackländer mit einer brandneuen Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition um Top Plätze kämpfen.

RWT-Racing nimmt seit 1998 an europäischen Rundstreckenrennen teil. Nachdem über 10 Jahre der Schwerpunkt auf dem Einsatz mit Sportptototypen der Marken PRC und Norma lag, wurde Ende 2011 eine Callaway Corvette Z06.R GT3 in den Fuhrpark aufgenommen.

Das RWT Racing Team startet 2017 mit Corvette in die vierte volle Saison im ADAC GT Masters. Nach drei Gastauftritten 2013 und dem erfolgreichen, ersten Jahr mit einem Sieg am Nürburgring und einem dritten Platz am Slovakiaring hat man in 2015 nur knapp den Gewinn der Gentlemen Wertung verpasst. 2016 hat man nun den Titel in der Trophy Wertung einfahren können. Das bei RWT Racing nun die neue Corvette C7 GT3-R zum Einsatz kommt war vorhersehbar. Mit dieser Entscheidung verschwindet die über viele Jahre so erfolgreiche Corvette Z06.R GT3 aus dem Teilnehmerfeld der deutschen GT3-Topserie. “Der Entschluss zum Fahrzeugwechsel ist bei mir schon zum Saisonende gereift“, sagt Teamchef Gerd Beisel. Mit der Corvette C7 GT3-R verspricht man sich bei RWT Racing eine ganze Menge. Der von Callaway Competition gebaute US-Sportwagen gehört zur neuen Fahrzeuggeneration im ADAC GT Masters und war im Vorjahr auf Anhieb ohne größere Testkilometer voll konkurrenzfähig. RWT Racing hat von Callaway ein brandneues Auto gekauft. Dieses Fahrzeug dürfte die vierte C7 GT3-R sein, die man in Leingarten gebaut hat. Callaway Competition hat die letzten zehn Jahre die gesamte GT-Szene in Europa stark geprägt. Die Mannschaft aus Leingarten gilt als dienstältestes Team im ADAC GT Masters. Mittlerweile wird die Neuentwicklung der Corvette C7 GT3-R als Meilenstein in der Firmengeschichte im Hause Callaway Competition gesehen. “Für uns war es naheliegend diesen Schritt zu tun. Wir kooperieren mit Callaway seit Jahren. Mit Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone verbindet uns sehr viel“, meint Gerd Beisel.

Maximilian Hackländer teilt sich die neue Corvette mit Stammfahrer Sven Barth . In der Saison 2014 absolvierte das Team gemeinsam mit David Jahn die erste volle Saison mit sehr respektablen Resultaten. Beim ADAC GT Masters – Rennen auf dem Nürburgring gelang dem Gespann sogar der erste Sieg, was ein Newcomer Team bis dato noch nicht geschafft hat. „Das ADAC GT Masters macht eine Menge Spaß und ich glaube, wir haben die Voraussetzungen dazu, mit der neuen Corvette wieder ordentliche Resultate einfahren zu können, wenngleich die Leistungsdichte enorm hoch ist,“ freut sich Barth. Auf die Herausforderung im neuen Auto freut sich RWT-Stammpilot Sven Barth ganz besonders. “Wir haben mit der Corvette Z06.R GT3 die letzten drei Jahre etliche Male für Furore gesorgt. Natürlich wollen wir an die Erfolge anknüpfen. Mit dem neuen Auto geht ja viel mehr“, sagt Sven Barth.

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