Das RWT-Team

RWT-Racing startet 2018 mit hochkarätiger Verstärkung. Claudia Hürtgen und Barth starten in die wohl heißeste Saison der ADAC GT Masters. Teamchef Gerd Beisel setzt auch weiterhin auf die Corvette C7 GT3-R.

RWT-Racing nimmt seit 1998 an europäischen Rundstreckenrennen teil. Nachdem über 10 Jahre der Schwerpunkt auf dem Einsatz mit Sportptototypen der Marken PRC und Norma lag, wurde Ende 2011 eine Callaway Corvette Z06.R GT3 in den Fuhrpark aufgenommen.

Das RWT Racing Team startet 2018 mit Corvette in die fünfte volle Saison im ADAC GT Masters. Nach drei Gastauftritten 2013 und dem erfolgreichen, ersten Jahr mit einem Sieg am Nürburgring und einem dritten Platz am Slovakiaring hat man in 2015 nur knapp den Gewinn der Gentlemen Wertung verpasst. 2016 hat man den Titel in der Trophy Wertung einfahren können. Das bei RWT Racing nun seit 2017 die neue Corvette C7 GT3-R zum Einsatz kommt war vorhersehbar. Mit dieser Entscheidung verschwand die über viele Jahre so erfolgreiche Corvette Z06.R GT3 aus dem Teilnehmerfeld der deutschen GT3-Topserie. “Der Entschluss zum Fahrzeugwechsel ist bei mir schon zum Saisonende 2016 gereift“, sagt Teamchef Gerd Beisel. Mit der Corvette C7 GT3-R verspricht man sich bei RWT Racing eine ganze Menge, wenngleich das erste Jahr mit viel Rennpech verbunden war. Dennoch konnte man 2017 am Red Bull Ring einmal als 2. aufs Podest steigen. Der von Callaway Competition gebaute US-Sportwagen gehört zur neuen Fahrzeuggeneration im ADAC GT Masters und war bereits in der 2016er Rennsaison auf Anhieb ohne größere Testkilometer voll konkurrenzfähig. Krönung war natürlich denn 2017 der Titelgewinn. Callaway Competition hat die letzten zehn Jahre die gesamte GT-Szene in Europa stark geprägt. Die Mannschaft aus Leingarten gilt als dienstältestes Team im ADAC GT Masters. Mittlerweile wird die Neuentwicklung der Corvette C7 GT3-R als Meilenstein in der Firmengeschichte im Hause Callaway Competition gesehen. “Für uns war es naheliegend diesen Schritt zu tun. Wir kooperieren mit Callaway seit Jahren. Mit Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone verbindet uns sehr viel“, meint Gerd Beisel.

Claudia Hürtgen (46/München) wird 2018 sicherlich für viele überraschend Teamkollegin von Stammpilot Sven Barth. In der Saison 2014 absolvierte das Team gemeinsam mit David Jahn die erste volle Saison mit sehr respektablen Resultaten. Beim ADAC GT Masters – Rennen auf dem Nürburgring gelang dem Gespann sogar der erste Sieg, was ein Newcomer Team bis dato noch nicht geschafft hat. „Das ADAC GT Masters macht eine Menge Spaß und ich glaube, wir haben die Voraussetzungen dazu, mit der Callaway Corvette wieder vielversprechende Resultate einfahren zu können, wenngleich die Leistungsdichte gerade in der anstehenden Saison enorm hoch ist,“ freut sich Barth. Auf die Herausforderung mit einem Profi an der Seite freut sich RWT-Stammpilot Sven Barth ganz besonders. “Wir haben bereits mit der Corvette Z06.R GT3 etliche Male für Furore gesorgt. 2017 dann der erste Podestrang mit der neuen C7! Natürlich wollen wir an die Erfolge anknüpfen. Mit dem neuen Auto geht ja einiges und zusammen mit der technisch versierten und sehr erfahrenen Claudia sollte einiges möglich sein“, sagt Sven Barth.

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