BARTH Racing
Vom Rennfahrer zum Teamchef
Der Weinheimer Motorsport-Routinier Sven Barth startet 2026 mit eigenem Team in der Sports Car Challenge
Der Weinheimer Rennfahrer Sven Barth schlägt in der Saison 2026 ein neues Kapitel seiner Motorsportkarriere auf. Der erfahrene Prototypen-Pilot tritt erstmals mit seinem eigenen Rennstall „Barth Racing“ an – und übernimmt dabei gleich eine Doppelrolle: als Fahrer und Teamchef.
Barth ist in der Interwetten Sports Car Challenge (SCC) längst eine feste Größe. Der gebürtige Weinheimer konnte in der beliebten Sportwagen- und Prototypenserie bereits mehrfach den Meistertitel gewinnen und zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Piloten im Feld. Nach seinen Erfolgen in der SCC startete Barth zuletzt im Prototype Cup Germany, unter anderem für die Teams Gebhardt Motorsport und Aust Motorsport. Nun kehrt er in die Serie zurück, in der er bereits mehrfach triumphieren konnte – diesmal mit eigenem Team.
Zum Einsatz kommt ein Ginetta-LMP3-Prototyp aus dem Jahr 2019. Das rund 930 Kilogramm leichte Rennfahrzeug wird von einem 5,6-Liter-V8-Motor vom Typ Nissan VK56 angetrieben und leistet etwa 455 PS. Die Kraftübertragung erfolgt über ein sequentielles 6-Gang-Renngetriebe auf die Hinterräder und ermöglicht Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h.
Der Einstieg in dieses ambitionierte Projekt wurde durch die enge Zusammenarbeit mit dem renommierten Gebhardt Motorsport Team ermöglicht. Eine wichtige Rolle spielt dabei der persönliche Kontakt zu Fritz Gebhardt, selbst eine bekannte Persönlichkeit im Motorsport sowie Chef der GEBHARDT Intralogistic Group.
Unterstützt wird Barth bei seinem neuen Rennsportprojekt zudem von mehreren Partnern und Sponsoren aus der Wirtschaft, darunter unter anderem Reline, Prokasro sowie Quantum Interior.
Der Rennkalender der Serie führt die Teams 2026 zu mehreren traditionsreichen Rennstrecken:
08.–10. Mai – Hockenheimring, Red Bull Ring (Österreich), 07.–09. August – Nürburgring sowie 04.–06. September – Brno Circuit (Tschechien).
Viele Wegbegleiter, Unterstützer und Motorsportfans dürfen gespannt sein, wie sich Sven Barth und sein neues Team Barth Racing in dieser Saison schlagen werden.


































