Der Sachsenring hat sich beim zweiten Wochenende zum ADAC GT Masters als das erwartet schwere Pflaster für die Corvette Z06.R GT3 erwiesen.

Remo Lips und Sven Barth kämpften jedoch keinesfalls mit stumpfen Waffen gegenüber der starken Konkurrenz mit den Mittelmotorkonzepten. Das GT3-Hammerfeld der deutschen „Liga der Supersportwagen“ sollte auf der Berg-und Talbahn noch enger zusammenliegen. So gab es die erwarteten Safety-Car-Phasen und im ersten Qualifying mehrere Rotphasen. Das erste Rennen nahm Remo Lips von Startplatz 24 aus in Angriff. Er blieb in der Startphase ziemlich cool und fuhr auf Rang 20 nach vorn. Sven Barth übernahm die Corvette aussichtsreich und platzierte die Corvette auf Platz 17. Der eigentliche Rennfluss wurde immer wieder durch Safety-Car-Phasen unterbrochen, so dass es im Ziel bei Rang 18 blieb. Im 2.Lauf fuhr Sven Barth den ersten Stint. Dabei wurde der Weinheimer in der Anfangsphase von einem BMW im Heck getroffen und landete im Kiesbett. Die Pechsträhne sollte ihren Lauf nehmen. In Runde vier rollte Barth mit einem Plattfuß zur Box. Danach holte Barth alles aus der Corvette heraus, doch das Feld war enteilt. Nach dem Fahrerwechsel gelang es Remo Lips die Corvette auf Rang 27 zu platzieren. Nach den Rückschlägen doch noch ein versöhnliches Resultat. Zu mindestens blieb man in der Trophy-Wertung fleißig in den Punkten und erkämpfte erstmals in dieser Saison die Tabellenspitze. “Wenn wir ein Resümee ziehen sind vor allem die positiven Qualizeiten zu nennen. Allgemein konnten wir in der Rennperformance zulegen und das ist ja auf dem Sachsenring mit der Corvette überhaupt kein Selbstläufer“, sagte Sven Barth. Mit seiner im Sonntags-Qualifying gefahrenen Zeit von 1:20,099 min konnte Barth richtig stolz sein. Diese Zeit wurde von keinem Fahrer mit der Corvette Z06.R GT3 in der Vergangenheit unterboten. Aufatmen ebenfalls bei seinem Teamkollegen Remo Lips. Er hat die Tabellenführung in der Trophy-Wertung übernommen. Das wird dem Schweizer Auftrieb verleihen. “Vor dem Sachsenring waren wir eher vorsichtig optimistisch und wussten um die Schwere der Aufgabe. Mit den gefahrenen Rundenzeiten hat sich bestätigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Natürlich wollen wir dies am Lausitzring von Neuem bestätigen. Wir denken, dieser Kurs sollte der Corvette besser liegen “, so Lips.

RS.02.05.2016
(Presse RWT Racing)

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